Mausloch

Mausschaden



Mehlige Apfelblattlaus
Blattläuse der Mehligen Apfelblattlaus im Inneren des eingerollten Blattes

Mehlige Apfelblattlaus  

geschädigte Triebe


Mehlige Apfelblattlaus
Schädlinge


Feldmäuse als Schädlinge

Feldmäuse bewohnen offene Lebensräume wie Felder und Wiesen. Sie ernähren sich von Wurzeln, Halmen und Getreide. Mit ihrem Nagetiergebiß nagen sie auch an der Rinde von Obstbäumen  vor allem im unteren, oberflächennahen Bereich. So wird der Stofftransport eingeschränkt oder je nach Ausmaß der Schädigung ganz unterbrochen und der Baum stirbt ab.

Im Streuobst-Landesortengarten Ellern ist die Feldmausdichte sehr hoch. Im Winter ist die Vielzahl der Mäuselöcher und oberirdisch verlaufender Gänge besonders deutlich zu sehen. Sowohl im Winter als auch im Spätsommer traten z.T. starke Schäden durch Abnagen der Rinde auf. Einige Bäume starben deswegen ab und mussten nachgepflanzt werden.


Gegenmaßnahmen
- Aufstellen von 10 Sitzkrücken für Greifvögel     
- Freihalten der Baumscheiben
- chemische Bekämpfungsmaßnahmen mit Feldmausköder bei akuter Gefahr

Maßnahmen zum Schutz betroffener Bäume
- Verstreichen der Wunden mit Baumwachs              
- Rückschnitt der Triebe                                                
- Überbrückungsveredlung  


Rabenkrähen als Schädlinge
Das scharenweise Auftreten von bis zu 60 Rabenkrähen im Streuobst-Landessortengarten Ellern führte in den ersten zwei Standjahren zu massiven Schäden im Kronenbereich vieler Bäume. Geschädigt wurden sie durch das Herausbrechen und Abknicken der noch nicht verholzten Triebe beim Anflug der Krähen in die Kronen. Im ersten Standjahr war davon besonders oft der Leittrieb betroffen.

Folge: Starker Rückschnitt der gesamten Krone zur Kronenerziehung, Verzögerung in der Entwicklung des Baumes

Gegenmaßnahmen / Krähenabwehr
:
- Befestigen von Sitzstangen an jedem Baumpfahl in Kronenhöhe als alternative Sitzgelegenheit
- Bejagung
- Stäben des Leittriebes zur Stabilisierung und Kronenformation


Blattläuse als Schädlinge
In den ersten Jarhen trat immer wieder die Mehlige Apfelblattlaus auf, die Blätter und Triebe verkrüppelt, was nach Wachstumsstop bei stark befallenen Jungbäumen starke Schäden anrichten kann. Daher  wurden diese Blattläuse auch chemisch bekämpft. In diesem Jahr (2004) war der Befall relativ gering bzw. vereinzelt, so dass er toleriert werden konnte. Befallene Bäume reagierten mit einem Neuaustrieb der Blätter, etwa Ende Augut.